Üblicher Weise kann ein Gebäude gegen die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und womöglich noch Elementargefahren abgesichert werden. Jedoch können auch Tiere großen Schaden anrichten. Im Segment der Wohngebäudeversicherungen ist dieser Gefahrenbereich jedoch eine Grauzone.

Gerade in Städten rücken Tier und Mensch seit einigen Jahren immer dichter zusammen. Wildtiere wie Füchse und Waschbären haben die Städte längst als Lebensraum angenommen. Dabei bleibt es nicht aus, dass die pelzigen Jäger bei ihren Streifzügen auch immer wieder Schäden an Gebäuden verursachen. Haust ein Marder oder Waschbär im Dachboden und macht sich unbemerkt an der Dämmung zu schaffen oder verschiebt Dachziegel, können schnell Schäden im fünfstelligen Bereich entstehen. Doch auch kleine Tiere, wie etwa Schaben, können sich im Haus einnisten und schnell zur Plage werden. Folge: Ein Kammerjäger (Schädlingsbekämpfer) muss her. Doch lassen sich diese Schäden denn im Rahmen der Wohngebäudeversicherung überhaupt absichern?

Geht es um den Einschluss von Schäden durch Tiere und Schädlinge (das sind zwar natürlich auch Tiere, werden allerdings anders benannt), wird oft an die Erweiterung „unbenannte Gefahren“ oder „All-Risk-Deckung“ gedacht. Bei der Betrachtung der Bedingungen und der dortigen Ausschlüsse wird allerdings schnell klar, dass Schäden durch Tiere und Schädlinge in der Regel auch dort ausgeschlossen sind. Allerdings bieten einige Versicherer gegen diese Gefahren über deren Bedingungswerke und besonderen Deckungskonzepte zumindest teilweise Versicherungsschutz insbesondere für Tierschäden.

Im Hausratbereich fallen Schäden durch (wilde) Tiere sicher nicht in dem Maße an, wie dies in der Wohngebäudeversicherung der Fall ist. Doch auch hier kann zumindest teilweise vorbeugender Schutz gefunden werden.

Schäden durch Tiere sind keine Seltenheit mehr. Dabei ist es inzwischen unerheblich, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Die Natur findet ihren Weg. Sprechen Sie uns daher auf passende Lösungen an!